FCI Hoopers


FCI Hoopers Reglement – Juli 2026 



FCI Hoopers Prüfungsreglement - 2026 (PDF)


FCI Hoopers Geräterichtlinien - 2026 (PDF)  

 

Stellungnahme zum neuen FCI Hoopers Reglement - September 2026


Das FCI-Generalkomitee hat am 18. März 2026 das neue FCI-Hoopers-Reglement genehmigt. Mit dessen Inkrafttreten stellt sich die Frage, was sich für HoopAgi in der Schweiz ändert und wie es weitergeht.
 

Richter:innen-Leitlinien stehen noch aus
Für internationale Wettkämpfe fehlen derzeit noch die Richtlinien für Richter:innen. Sie sind entscheidend, weil sie unter anderem festlegen, wie Fehler und bestimmte Verhaltensweisen bewertet werden. Die FCI-Kommission wird die Leitlinien voraussichtlich Anfang 2027 fertigstellen und der FCI zur Prüfung vorlegen.
Ein herzliches Dankeschön an unsere beiden engagierten Vertreterinnen Jeanine Däppen und Eva Heidenreich. Sie setzen sich an den FCI-Delegiertensitzungen für die Schweizer HoopAgi- und Polydog-Philosophie ein.
 

Das Schweizer Reglement wird überpüft
Polydog verfügt bereits über ein nationales Reglement. Eine Anpassung ist vorgesehen. Dafür habe ich eine Arbeitsgruppe mit Sportler:innen, Trainer:innen, Richter:innen und Veranstalter:innen gebildet. Sie vergleicht das FCI-Reglement mit dem Schweizer Reglement und prüft, welche Punkte zeitnah angeglichen werden sollen. Am Richter:innen-Treffen Ende Oktober 2026 werden die Vorschläge abschliessend diskutiert und beschlossen.

Sobald die FCI-Leitlinien für Richter:innen vorliegen, prüfen wir auch diese und nehmen bei Bedarf weitere Anpassungen vor.
 


Sylvia Sennhauser
Sportverantwortliche HoopAgi

 

Stellungnahme zum neuen FCI Hoopers Reglement - April 2026


Nach der Inkraftsetzung des neuen FCI-Hoopers-Reglements sind bei einigen Sportler:innen Fragen aufgetaucht.

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass es derzeit noch keine Richter-Leitlinien gibt. Diese sind für die Ausrichtung eines internationalen Wettkampfs entscheidend. Darin wird beispielsweise festgelegt, wie Fehler oder Verhaltensweisen gerichtet werden sollen.
Dies ist die nächste Aufgabe, welche die FCI-Kommission nun in Angriff nehmen wird. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere beiden tapferen Kämpferinnen Jeanine Däppen und Eva Heidenreich für die Vertretung der CH-Philosophie von HoopAgi und Polydog bei den FCI-Delegiertensitzungen.

Die Schweiz bzw. Polydog verfügt bereits über ein landesinternes Reglement, das auf nationaler Ebene weiterhin Gültigkeit hat. Eine Anpassung dieses Reglements ist vorläufig nicht vorgesehen. Sobald die Richter-Leitlinien bekannt sind, werden wir unter Mitarbeit unserer Richter:innen Anpassungen an das FCI-Reglement sorgfältig prüfen.

Erfreulicherweise heisst es im FCI-Reglement: «Das Wichtigste bei der Parcoursausführung ist nicht die Zeit, sondern ein klarer und flüssiger Lauf.» Ob das Bellen während des Laufs zu keinerlei Abzügen führt, werden wir erst mit Sicherheit wissen, wenn die Leitlinien für die Richter:innen fertiggestellt sind und in Kraft treten.
Bei Polydog wollen wir keine Hunde, die mehrfach oder gar durchgehend bellen bzw. kreischen, wie es in anderen Sportarten zu erleben ist. Deshalb gibt es einen Abzug, wenn der Hund bei mehr als drei Gelegenheiten während des Laufs bellt.
Auszug aus der Philosophie von Polydog: «…legen wir Wert darauf, dass ruhiges und konzentriertes Arbeiten gefragt ist und dass Arbeiten von Hunden verschiedenster Rassen konkurrenzfähig ausgeführt werden können…»

Des Weiteren ist zu erwähnen, dass bei allen FCI-Weltmeisterschaften, somit auch bei Hoopers, nur Hunde startberechtigt sind, die sich in der Klasse 3 qualifiziert haben und über ein offizielles SKG/FCI-Pedigree mit Eintrag im Schweizer Hundestammbuch (SHSB) verfügen.

Sylvia Sennhauser
Sportverantwortliche HoopAgi